Gude, liebe Schreibende!

Mein Name ist Elena von Dornblut und ich bin seit 14 Jahren in der Texterstellung tätig.

Während meiner Karriere habe ich viele Blogbeiträge, Einträge für (Internet) Lexika, Kurzgeschichten, Produktbeschreibungen (so viele Produktbeschreibungen, manchmal sehe ich die Anweisungen der Kunden und die Keywörter-Listen in meinen Albträumen) und andere Textarten geschrieben.

Seit meiner Kindheit wollte ich allerdings vor allem eines Schreiben: Gruselgeschichten.

Damals waren die Zeigten noch anders. Es galt noch weithin der (Irr)Glaube, dass man studieren muss, um ein*e „richtige“ Schriftsteller*in zu werden. Natürlich Germanistik und oder Journalistik. Und selbst dann muss man erst einen Verlag finden. Und der, muss dann dein Buch auch wirklich veröffentlichen.

Dann – und auch nur dann, durftest du dich selbst als Schriftsteller*in bezeichnen.

Es gab zwar schon erste Anbieter, bei denen man seine Werke veröffentlichen konnte, aber das Ganze wurde immer noch sehr belächelt. Vor allem, wenn ein Anbieter genutzt wurde, welcher nur die Bücher druckt, Lagerung und Verkauf dem Schreibenden obliegen.

Zeitgleich haben Verlage aber auch keine neuen Autor*Innen in ihre Programme aufgenommen. Im Gegenteil, sie hatten sogar angefangen Leute einzustellen, deren Job es war, Manuskripte wegzuwerfen, die ohne Aufforderung zugesendet worden waren. Wenn der/die Absender*in Glück hatte, kam ein Standardbrief zurück, in dem darum gebeten wurde, keine nicht angeforderten Manuskripte mehr einzusenden (natürlich wurde das blumiger ausgedrückt).

Diese ganzen Hürden vermittelten den Eindruck, dass es unmöglich ist, die eigene Geschichte für andere in Papierform zugänglich zu machen.

Was einfach schade ist. 

Hinzu kam, dass es noch keine kostenlosen (deutschsprachigen) Quellen, um das Schreiben zu lernen (was besonders schlecht ist, wenn man einfach kein Budget hat um neue Bücher zu kaufen).

Ich musste vieles selbst entdecken und ausprobieren, hatte mit großen Enttäuschungen und fehlgeleiteten Anstrengungen zu kämpfen. Kein Wunder, wenn man nicht mal das Basiswissen zur Verfügung hat. Deswegen hatte es dann auch ein paar Jahre gedauert, bis ich mein (zugegebenermaßen dünnes) erstes Buch veröffentlicht habe.

Der Name lautet „Das Hotel im Wald“ die erste Auflage kam im Jahre 2016 heraus.

Vom ersten Tag, als ich mich an diese Herausforderung gewagt hatte, hatte ich das Bedürfnis alles, was ich gelernt habe, irgendwo für andere zugänglich zu machen. Damit diese Anderen nicht die gleichen Probleme haben würden wie ich. Denn wir alle haben Geschichten zu erzählen. Und auch wenn vielleicht die Monster oder Konzepte nicht originell sind, haben Sie einen Platz auf dem Papier verdient (naja, die meisten).

Nach Jahren in denen ich mit der Idee herumgespielt und mich selbst immer wieder hinein- und herausgeredet habe, gibt es jetzt endlich diesen Blog. Hier gebe ich Schreibtipps, stelle Monster vor (bekannte und weniger bekannte) und beantworte Fragen. Alles nach bestem Wissen und Gewissen, natürlich.

Wenn dich das Ganze in irgendeiner Form interessiert, dann such dir einen bequemen Sessel und bleib noch ein Weilchen.

Ich freue mich, dass du da bist.

Viele Grüße

Elena von Dornblut